Latein – förderlich oder überflüssig?

Latein – da scheiden sich die Geister. Für die einen ist es eine tote Sprache, die zu lernen lediglich viel Zeit kostet. Für die anderen ist sie die Wurzel aller romanischen Sprachen, schult Konzentration und logisches Denken. Über Jahre erlebte Latein an den Schulen einen Boom. Für viele Fächer an der Uni brauchte man bisher außerdem das große Latinum. Doch in Nordrhein-Westfalen will Bildungsministerin Löhrmann diese Voraussetzung nun abschaffen. Für das Lehramtsstudium in den modernen Fremdsprachen wie Englisch oder Französisch soll man kein Latinum mehr brauchen. Für andere Fächer nur noch das kleine Latinum. Damit brandet die Debatte um Latein wieder auf. Lässt sich dessen Nutzen eigentlich wissenschaftlich belegen? Mehr…

Von Andrea Lueg, WDR5, Leonardo, 28.1.2015